Lamina Veneers (Keramikschalen)
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KLINISCHE BEHANDLUNG

Lamina Veneers (Keramikschalen)

Hauchdünne, hochtransparente E-max-Keramikschalen für ein maximal zahnschonendes und ästhetisch perfektes Lächeln.


Lamina Veneers, im Volksmund oft als Keramik-Verblendschalen oder Kontaktlinsen-Veneers bezeichnet, stellen die absolute Königsklasse der konservierenden ästhetischen Zahnheilkunde dar. Es handelt sich um hauchdünne, individuell angefertigte Schalen aus moderner Glaskeramik (Lithium-Disilikat, IPS e.max), die dauerhaft auf die sichtbaren Vorderflächen der Zähne aufgeklebt werden. Während für herkömmliche Zahnkronen der gesamte Zahn rundherum um bis zu 60-70% beschliffen werden muss, arbeiten Veneers nach einem minimalinvasiven Konzept. Sie erfordern lediglich einen minimalen Abtrag des vorderen Zahnschmelzes im Bereich von 0,3 mm bis 0,7 mm – in manchen Fällen ('No-Prep-Veneers') kann sogar gänzlich auf das Beschleifen verzichtet werden. Unter der erfahrenen Leitung von Uzm. Dt. Yusuf Kurt korrigieren wir mit Veneers Verfärbungen, Zahnlücken (Diastema), leichte Zahnfehlstellungen und unregelmäßige Zahnformen, ohne die gesunde Zahnstruktur zu gefährden. Die Bedeutung des Zahnschmelzes für den dauerhaften Halt: Der langfristige Erfolg eines Veneers beruht auf der chemischen Haftung zwischen der Keramik und dem Zahnschmelz. Der Zahnschmelz ist die härteste Substanz des menschlichen Körpers und besteht fast ausschließlich aus anorganischen Mineralien. Das sogenannte Säure-Ätz-Verfahren ermöglicht auf dem Zahnschmelz eine extrem starke und verlässliche Verbindung. Indem wir die Präparation strikt innerhalb des Zahnschmelzes halten und die darunter liegende weichere Dentinschicht schonen, bleibt der Zahn stabil und das Risiko eines Ablösens des Veneers wird minimiert. Die Keramikschalen werden vor dem Einsetzen mit Flusssäure geätzt und mit einem Silan-Kopplungsvermittler behandelt, um eine mikro-mechanische Verbindung mit dem Befestigungskunststoff einzugehen. Die digitale Planungsphase und das Mock-up (Einprobe): Um sicherzustellen, dass das Endergebnis perfekt zu Ihren Gesichtszügen passt, nutzen wir ein strukturiertes Planungsverfahren: - Diagnostic Wax-up: Basierend auf 3D-Scans wird ein Modell Ihres idealen Lächelns aus Wachs oder digital erstellt. - Mock-up-Phase: Dieses Design wird mit einem zahnfarbenen Kunststoff temporär auf Ihre unbeschliffenen Zähne übertragen. So können Sie Ihr neues Lächeln bereits vor dem eigentlichen Eingriff live im Spiegel betrachten, das Kaugefühl testen, Ihre Aussprache prüfen und mit dem Arzt Korrekturen besprechen. - Fertigung: Nach Freigabe werden die Zähne minimal präpariert, digital gescannt und im CAD/CAM-Verfahren im Labor gefräst. Unser Zahntechniker veredelt jedes Veneer individuell in Handarbeit für eine lebendige Lichtdynamik. Gegenanzeigen (Kontraindikationen): Veneers sind nicht für jeden Patienten geeignet. Bei starkem nächtlichen Zähneknirschen oder -pressen (Bruxismus) wirken extreme Hebelkräfte auf die dünnen Keramikschalen. Hier ist vorab eine Schienentherapie oder Botoxinjektion erforderlich. Zähne mit großen Kariesdefekten oder mangelnder Schmelzsubstanz (z. B. durch starke Säureerosion) sollten stattdessen mit Zirkonkronen versorgt werden.

Ablauf der Veneer-Behandlung

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Design und Mock-up-Einprobe: Nach 3D-Scans und Fotos entwerfen wir Ihr neues Smile-Design. Eine provisorische Kunststoff-Einprobe (Mock-up) auf Ihren Zähnen ermöglicht es Ihnen, Form, Proportionen und Lachlinie live vorab zu beurteilen.

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Schonende Präparation: Unter lokaler Betäubung wird eine hauchdünne Schicht Zahnschmelz (ca. 0,3 - 0,5 mm) von der Vorderseite des Zahns abgetragen. Dies erfolgt absolut schmerzfrei und verhindert, dass die Zähne später zu dick wirken.

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Digitaler Scan & CAD/CAM-Laborfertigung: Die präparierten Zähne werden präzise mit dem Intraoralscanner erfasst, ganz ohne Abdruckmasse. Aus originalen E-max-Keramikblöcken werden die Schalen computergestützt gefräst und manuell charakterisiert.

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Klebetechnik (Adhäsivbefestigung): Die Veneers werden anprobiert, um Passung und Farbe zu kontrollieren. Nach der Konditionierung des Zahnschmelzes und der Keramik werden die Schalen mit Befestigungskunststoff aufgesetzt und poliert.

Die Vorteile von Lamina Veneers

Natürliche Lichtdynamik: E-max-Keramik besitzt dieselbe Lichtdurchlässigkeit und Opaleszenz wie der natürliche Zahnschmelz und wirkt täuschend echt.

Maximaler Erhalt des Zahns: Es wird nur minimal Schmelz abgetragen. Die Zahnrückseite und das stabile Zahninnere bleiben völlig unberührt.

Dauerhafte Farbstabilität: Die glasartige Keramikoberfläche verfärbt sich nicht durch Nikotin, Kaffee, Tee oder Rotwein.

Hohe Zahnfleischverträglichkeit: Keramik ist biologisch neutral und reizt das Zahnfleisch nicht. Es entstehen keine Rötungen oder dunklen Ränder.

Schnelles Wunschergebnis: Ein neues Lächeln wird in nur 2 bis 3 Sitzungen innerhalb von 5 bis 7 Tagen realisiert.

Pflege- & Nachsorgeempfehlungen

Beachten Sie folgende Regeln, um den Halt und die Schönheit Ihrer Veneers langfristig zu sichern: - Kauen harter Gegenstände vermeiden: Nutzen Sie Ihre Frontzähne nicht zum Beißen auf Eis, Stifte, Fingernägel oder zum Öffnen von Verpackungen. Kauen Sie harte Speisen mit den Backenzähnen. - Schutz bei Knirschen: Bei nächtlichem Zähneknirschen ist das Tragen einer Aufbissschiene (Knirscherschiene) zwingend erforderlich, um Bruchkräfte abzuwehren. - Tägliche Mundhygiene: Putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich mit einer weichen Zahnbürste und nicht-abrasiver fluoridhaltiger Zahnpasta. Nutzen Sie täglich Zahnseide für die Zwischenräume. - Regelmäßige Kontrollen: Besuchen Sie uns alle 6 Monate zur Kontrolle, um die Übergänge der Veneers zu überprüfen und professionell reinigen zu lassen.

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